Bau, Überführung und Indienststellung [Bearbeiten] Die Royal Caribbean Cruise Line erteilte am 6. Februar 2006 der finnischen Werft Aker Yards (heute: STX Europe Cruise) den Auftrag zum Bau des Schiffs. Zu Beginn noch als Project Genesis bezeichnet, wurde der Name Oasis of the Seas im Mai 2008 bekannt gegeben. Der Leitsatz der Reederei zum Bau lautete „Wir bauen das Unglaubliche“. Die Kiellegung des Schiffes mit der Baunummer 1363 fand am 12. Dezember 2007 auf der Werft in Turku statt.[8] Am 22. November 2008 wurde das Baudock geflutet und der Ausbau fortgesetzt. Die Probefahrten auf der Ostsee begannen am 8. Juni 2009 und konnten Mitte des gleichen Monats abgeschlossen werden. Das Schiff wurde am 28. Oktober 2009 an die Reederei übergeben. Am Morgen des 30. Oktober 2009 begann die Überführung zum Heimathafen Port Everglades in Fort Lauderdale. Nach der Fahrt durch die Ostsee erreichte die Oasis of the Seas am Abend des 1. November 2009 die Storebaelt-Brücke, die eine Durchfahrtshöhe von 65 Metern hat. Um die Brücke zu passieren, mussten zunächst die Abgasrohre eingefahren werden. Zusätzlich wurde das Schiff auf nahezu Höchstgeschwindigkeit gebracht, um den Squat-Effekt auszunutzen, wodurch ein größerer Tiefgang erzeugt wird. Dennoch blieb zwischen den Aufbauten des Schiffs und der Brücke nur etwa ein halber Meter Platz.[9] Aus Sicherheitsgründen war der Verkehr auf der Brücke während der Passage unterbrochen. Nach einem planmäßigen Zwischenstopp im Solent, wo noch Werftarbeiter von Bord gingen, setzte das Schiff seinen Weg zum Heimathafen fort. Während der Überquerung des Atlantiks wurden Höchstgeschwindigkeiten von 24 Knoten (ca. 44 km/h) erreicht. Bei stürmischem Wind und hoher See auf dem Nordatlantik wurde eines der Rettungsboote leicht beschädigt. Wetterbedingt zwei Tage später als geplant, traf die Oasis of the Seas am Morgen des 13. November 2009 in ihrem Heimathafen ein. Die Taufe der Oasis of the Seas fand am 30. November 2009 in Fort Lauderdale statt. Um die sieben Themenbereiche („Neighbourhoods“) des Schiffes zu repräsentieren, entschied sich die Reederei, sieben Taufpatinnen zu benennen:


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